Viele Menschen assoziieren bei der Erwähnung der Sahara lediglich Sand, sehr viel Sand und sonst nichts. Wir werden gewiss nicht leugnen, dass es in der Wüste reichlich Sand gibt, jedoch hat die ägyptische Sahara weitaus mehr zu bieten. Die Sahara ist mit einer Fläche von etwa 9.400.000 Quadratkilometern die größte Wüste der Welt. Die endlosen Sandebenen erstrecken sich über ganz Nordafrika, und das Gebiet in Ägypten ist besonders bemerkenswert, da in diesem relativ kleinen Bereich der Sahara eine Vielzahl unterschiedlicher Landschaften anzutreffen ist. So kann man sich in einem Moment durch die imposanten schwarzen Berge der Schwarzen Wüste bewegen, um sich wenige Stunden später in einer surreal anmutenden weißen Landschaft mit den außergewöhnlichsten weißen Felsformationen der Weißen Wüste wiederzufinden.
Selbstverständlich gibt es auch die vom Wind geformten, sich bewegenden Sanddünen. Des Weiteren findet man prachtvolle Kristalle, die an Orten, wo sich die darunterliegenden Erdkrusten übereinander schieben, aus dem Boden hervortreten. Und dann, ganz unvermittelt, erscheint nach stundenlanger Durchquerung weiter Ebenen eine kleine Gruppe von Palmen und eine erquickende Wasserquelle. Die Sahara übt mit ihrer Leere und Stille eine geradezu magische Wirkung auf ihre Besucher aus.